Bekanntmachung

Typenhochhaus 2.0

1. Auslober

Auslober ist die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH, Berlin.

Die HOWOGE ist das leistungsstärkste kommunale Wohnungsunternehmen des Landes Berlin. Mit einem eigenen Wohnungsbestand von rund 58.600 Wohnungen gehört die Wohnungsbaugesellschaft zu den zehn größten Vermietern deutschlandweit. Seit 1990 steht die HOWOGE für nachhaltige Bestandsentwicklung, innovative Wohnkonzepte sowie gesellschaftliches Engagement v.a. an den Standorten Lichtenberg, Hohenschönhausen, Treptow-Köpenick, Weißensee und Pankow.

Bis 2025 soll der Bestand auf Grund der stark steigenden Nachfrage nach kostengünstigem Wohnraum in Berlin um mindestens 1.500 Einheiten jährlich auf dann 73.000 Wohnungen ansteigen. Ergänzung, Zukauf und v.a. der Neubau von Wohnungen stehen daher zunehmend im Fokus, um dem gesellschaftlichen Auftrag gerecht zu werden.

Bei der Entwicklung ihrer Neubauprojekte stellt die HOWOGE hohe Ansprüche an die architektonische, städtebauliche und freiraumplanerische Qualität, mit dem Ziel, Neubauten zu entwickeln, die vielfältige Wohnungstypen beinhalten, bereits existierende Kiez-Strukturen ergänzen sowie städtebaulichen und architektonischen Aspekten gerecht werden.

2. Wettbewerbsaufgabe

Ausgehend von den quantitativen Anforderungen und der Vorgabe, einen großen Anteil  ihrer Neubauwohnungen gefördert, d.h. besonders preisgünstig zu vermieten, stehen die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften vor der Herausforderung, schnell und kostenbewusst zu bauen. Die HOWOGE hat sich in diesem Zuge zum Ziel gesetzt, über einen Architekten-Ideen-Wettbewerb den Prototyp eines wirtschaftlich optimierten Typenpunkthochhauses  mit ca. 8.000 m² BGF zu entwickeln, das die Vereinbarkeit mit Ihren o.g. Qualitätsansprüchen gewährleistet.

Es sollen umsetzbare Konzepte und Lösungen für preiswertes und elementiertes Bauen, mit hohem Vorfertigungs- und Wiederholungsgrad der verwendeten Bauteile (Tragkonstruktion, Fassade, gleiche Badzellen, Raummodule, etc.), differenzierte Wohnungsmischung, einfache TGA-Konzepte, hochwertige Architektur und ausgehend von einem optimierten Gebäudefußabdruck, eine hohe Effizienz im Verhältnis Wohnfläche zu BGF gefunden werden.

Durch innere und äußere Flexibilität soll das Typenhochhaus verschiedene Wohnungsmixe zulassen und als Reaktion auf unterschiedliche städtebauliche Situationen mit 12 bis 21 Geschossen umsetzbar sein.

Langfristiges Ziel des Verfahrens ist es, auf Basis des im Ideenwettbewerb entwickelten Typenhauses in den nächsten Jahren in unterschiedlichen städtebaulichen Situationen, an verschiedenen Orten im Stadtraum Berlins Punktwohnhochhäuser situationsbezogen weiterzuentwickeln und umzusetzen. Dazu sollen zum Beispiel mit einem oder mehreren Preisträgern Bauvoranfragen gestellt werden.

Die Ergebnisse des Verfahrens sollen im Rahmen einer Ausstellung vorgestellt und in einer Studie zu Typenhäusern publiziert werden.

Die Qualität des Wettbewerbsergebnisses soll sich in zukünftig zu realisierenden Projekte wiederfinden.

3. Art des Wettbewerbs

Der Wettbewerb wird als einstufiger, nicht offener Ideenwettbewerb gemäß RPW 2013 ausgelobt. Vorgesehen sind 15 Teilnehmer, davon vier gesetzt. Dem Wettbewerb vorgeschaltet ist ein qualifiziertes Auswahlverfahren als Teilnahmewettbewerb gemäß §3 (3) RPW 2013. Das Wettbewerbsverfahren ist anonym. Die Wettbewerbssprache ist deutsch.

4. Teilnehmer des Verfahrens

Das Teilnehmerfeld des Verfahrens setzt sich wie folgt zusammen:

Folgende Teilnehmer werden vom Auslober für die Teilnahme gesetzt:

  •  cma, cyrus I moser I architekten, Frankfurt am Main
  •  gmp, Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Hamburg
  •  Jahn Architecture Inc., Chicago und Berlin
  •  Sauerbruch Hutton, Berlin

Teilnehmer zur Qualifizierung im Teilnahmewettbewerb:

  • Mindestens 11 erfolgreiche Architekten, die sich im Teilnahmewettbewerb (siehe 4.1) qualifizieren.

4.1 Teilnahmewettbewerb

Teilnahmeberechtigung

Teilnahmeberechtigt sind Architekten. Dies sind in den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sowie den Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) ansässige, natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind.

Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG, zuletzt geändert durch Richtlinie 2013/55/EU gewährleistet ist.

Teilnahmeberechtigt sind außerdem juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck der Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen gehören. Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. Der bevollmächtigte Vertreter sowie der bzw. die Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssen die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen als Teilnehmer gestellt werden. Teilnahmeberechtigt sind ferner Arbeitsgemeinschaften natürlicher Personen sowie juristischer Personen.

Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein. Jede Arbeitsgemeinschaft hat einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist.

Die Teilnahmeberechtigung ist von den Bewerbern eigenverantwortlich zu prüfen. Teilnahmehindernisse gelten wie unter § 4 Abs. 2 der RPW 2013 beschrieben. Fachberater unterliegen nicht den Teilnahmebestimmungen, dürfen aber nur für eine der beteiligten Arbeitsgemeinschaften tätig werden.

Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer

Der Teilnahmewettbewerb richtet sich ausschließlich an Architekten. Die Zusammenarbeit mit TGA-, Tragwerk und Brandschutzplanern als Fachberater wird empfohlen. Fachberater sind Personen, die überwiegend und ständig auf ihrem Spezialgebiet tätig sind und keine Leistungen der Gebäudeplanung (vgl. § 34 HOAI) erbringen. Fachberater unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen.

Alle im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs einzureichenden Referenzen sind als Tätigkeit im eigenen Büro nachzuweisen.

4.1.1 Ausschlusskriterien

Unvollständigkeit, Ungültigkeit oder nicht fristgerechte Einreichung der unter 4.1.5 genannten einzureichenden Unterlagen.

4.1.2 Mindestanforderungen

Es sind folgende Mindestanforderungen zu erfüllen:

  1. Benennung mindestens einer Referenz für abgeschlossene Planungsleistungen (mindestens Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, vgl. Leistungsphasen 2-4 gemäß HOAI und Teile der Ausführung, vgl. LP 5 gemäß HOAI) für ein Gebäude vergleichbarer Komplexität mit der Aufgabenstellung im Bereich Objektplanung (ein Hochhaus gem. Definition MHHR) innerhalb der letzten 10 Jahre, mit einer BGF von mindestens 4.000 m2.

         oder

  1. Benennung von mindestens einem Beitrag in einem Planungswettbewerb im Bereich der Architektur für ein Gebäude vergleichbarer Komplexität mit der Aufgabenstellung im Bereich Objektplanung (ein Hochhaus gem. Definition MHHR) innerhalb der letzten 10 Jahre, mit einer BGF (Brutto-Grundfläche) von mindestens 4.000 m2.

Sollten es sich bei den unter 4.1.2 a) oder b) genannten Referenzen nicht um Bauaufgaben im Wohnungsbau handeln, ist eine zusätzliche Referenz c) im Geschosswohnungsbau (als Wettbewerbsbeitrag oder Planungsreferenz Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, vgl. LP 2-4 HOAI) von mindestens BGF 2.000 m2 zu benennen (ohne illustrierte Darstellung). Diese Referenz kann nicht in die Bepunktung unter 4.1.3 eingehen.

Die Referenzprojekte unter 4.1.2 sind vom Bewerber im Onlineformular (Referenzen) mit den erforderlichen Informationen zu benennen.

4.1.3 Auswahlkriterien

Planungs- / Vorentwurfserfahrung

  1. Referenz Planung: (mindestens Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, vgl. Leistungsphasen 2-4 gemäß HOAI und Teile der Ausführungsplanung, vgl. LP 5 HOAI) für ein Gebäude vergleichbarer Komplexität mit der Aufgabenstellung im Bereich Objektplanung (ein Hochhaus gem. Definition MHHR) mit einer BGF von mindestens 4.000 m2 innerhalb der letzten 10 Jahre.

         oder

  1. Referenz Entwurf: Beitrag in einem Planungswettbewerb im Bereich der Architektur für ein Gebäude vergleichbarer Komplexität mit der Aufgabenstellung im Bereich Objektplanung (ein Hochhaus gem. Definition MHHR) innerhalb der letzten 10 Jahre, mit einer BGF (Brutto-Grundfläche) von mindestens 4.000 m2.
  1. Erfahrung mit der Planung von Gebäuden mit umfangreichem Anteil an vorgefertigter, elementierter oder modularer Bauweise (Z.B. Studien / Entwürfe / Projekte / Planungen etc. ).

Es sind maximal 2 Referenzen gemäß a) oder b) sowie maximal eine Referenz gemäß c) einzureichen.

Die Referenzprojekte unter 4.1.3 sind vom Bewerber im Onlineformular (Referenzen) mit den erforderlichen Informationen zu benennen und mit den erforderlichen Bildern, Plänen, Kenndaten und Informationen zu beschreiben.

Vergeben werden:

  • 1 Punkt für eine Referenz a) oder b)
  • 3 Punkte für zwei Referenzen a) oder b)
  • 2 Punkte für eine Referenz c)

Die maximal erreichbare Anzahl von Punkten für die Planungs- / Vorentwurfserfahrung unter 4.1.3 ist 5 und wird 1-fach gewichtet.


Architekturqualität

Bewertet werden die maximal 2 Referenzen aus 4.1.3 a) oder b)

Beurteilung der unter 4.1.3 a) oder b) genannten Referenzen durch ein Bewertungsgremium des Auslobers, unterstützt durch unabhängige Fachberater (Architekten) mit der Qualifikation der Teilnehmer.

Die unter 4.1.3 genannten Referenzprojekte unter a) oder b) sind vom Bewerber im Onlineformular (Referenzen) mit den erforderlichen Informationen zu benennen und mit den erforderlichen Bildern, Plänen, Kenndaten und Informationen zu beschreiben.

Vergeben werden pro Referenz:

  • 1-4 Punkte für hochbauliche Qualität
  • 1 Punkte - überzeugt in wenigen Teilen der Referenz
  • 2 Punkte - überzeugt in einzelnen Teilen der Referenz
  • 3 Punkte - überzeugt in weiten Teilen der Referenz
  • 4 Punkte - überzeugt in sehr weiten Teilen der Referenz

Die maximal erreichbare Anzahl von Punkten für die Architekturqualität ist 8 und wird 1-fach gewichtet.

4.1.4 Gesamtpunktzahl und Bewertungsgremium

Gesamtpunktzahl Planungs-/Entwurfserfahrung sowie Architekturqualität:

Die maximal erreichbare Punktzahl einer Bewerbung unter Berücksichtigung der Planungs-/Entwurfserfahrung und der Architekturqualität beträgt insgesamt 13 Punkte. Diejenigen 11 Bewerber oder Bewerbergemeinschaften mit den höchsten Punktzahlen qualifizieren sich für die Teilnahme am Ideenwettbewerb. Bei Punktgleichheit von Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften, die die gleichen zur Qualifizierung ausreichenden Punktzahlen erreicht haben entscheidet unter diesen das Los, wenn es mehr solcher Bewerber als noch nicht vergebene Teilnahmeplätze gibt.

Die Bewertung der Referenzen unter 4.1 erfolgt durch ein Bewertungsgremium, unter Einbeziehung von nicht dem Preisgericht angehörenden Fachleuten mit der Qualifikation der Teilnehmer.

4.1.5 Einzureichende Unterlagen / Referenzen

Die ausgedruckten Onlineformulare Referenzen/Bewerberangaben werden nur durch Unterschrift rechtsgültig und müssen zusammen mit den Ausdrucken der Referenzblätter und Nachweise eingereicht werden.

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist eine Bewerbung für das Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur eine Bewerbung zugelassen;

Einzureichen sind:

  • Vollständig ausgefüllte und von dem/den Büroinhaber(n), dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschriebene Ausdrucke aller ausgefüllten Onlineformulare.
  • Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ z.B. durch Kopie/Scan der Eintragungsurkunde in die Architektenkammer. Bei ausländischen Bewerbern: Nachweise gemäß Richtlinie 2001/19/EG bzw. Richtlinie 2005/36/EG; Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle der Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen.

Referenzblätter zur Bewertung unter 4.1.3 Architekturqualität:

  • ein Blatt (Format DIN A3) je im Onlineformular eingetragenen Hochhaus-Referenz mit den gemachte textlichen Angaben und folgenden für die Bewertung erforderlichen Inhalten (Es werden nur die dargestellten Inhalte bewertet):

Lageplan,

Erdgeschossgrundriss,

Regelgrundriss,

Ansicht und Foto / Perspektive,

Art der Maßnahme mit kurzer stichpunktartiger inhaltlicher Beschreibung mit Nennung der wichtigsten Kennwerte.

 

4.1.6 Durchführung

Registrierung

Ab sofort (24.11.2016) ist die Registrierung zum Teilnahmewettbewerb unter www.vorpruefung.de/Typenhochhaus_HOWOGE möglich. Hier erhalten Sie einmalig Ihre Zugangsdaten, mit denen Sie sich unter www.vorpruefung.de zum Ausfüllen des Onlineformulars einloggen können. Der zugewiesene Accountname dient als Kennzahl und muss auf den eingereichten Unterlagen erkennbar sein. Der Account verliert seine Gültigkeit mit der unten genannten Frist.


Fristen

Die Bewerbungsfrist endet am 06.12.2016 um 12:00 Uhr.


Die unter 4.1.5 genannten Unterlagen müssen zum genannten Datum per Post an folgender Adresse eingegangen sein:

a:dks mainz berlin
Marc Steinmetz
Kennwort: WBW HOWOGE Typenhochhaus
Helmholtzstraße 42
D-10587 Berlin

Die digitalen Unterlagen können im Onlineformular im Dateiformat PDF (max. 10 MB pro Datei) bis zum 06.12.2016, 12.00 Uhr hochgeladen werden.


Rückfragen:

Rückfragen zum Teilnahmewettbewerb können (ausschließlich) schriftlich an folgende Mailadresse gesandt werden: rueckfragen@a-dks.de

5. Wettbewerbssumme

Die Wettbewerbssumme wurde auf der Basis §35 HOAI ermittelt. Wegen fehlendem Auftragsversprechen wurde die Wettbewerbssumme angemessen erhöht. Für Preise und Anerkennungen stellt der Auslober als Wettbewerbssumme einen Gesamtbetrag in Höhe von 90.000.- € zur Verfügung. Die Umsatzsteuer ist in den genannten Beträgen nicht enthalten.

Der Auslober beabsichtigt, einen 1. Preis mit 35.000 €, einen 2. Preis mit 26.000 € und einen 3. Preis mit 20.000 € zu prämieren. Für Anerkennungen sollen 9.000 € zur Verfügung gestellt werden. Die Aufteilung der Wettbewerbssumme kann gemäß RPW §7 (2) auf einstimmigen Beschluss des Preisgerichts neu festgelegt werden.

6. Nutzung und Umsetzung

Im Rahmen des Ideenwettbewerbs kann durch den Auslober kein Auftragsversprechen gegeben werden.

Wettbewerbsarbeiten dürfen vom Auslober gemäß § 8 (3) RPW veröffentlicht werden. Sie dürfen weiterhin für den vorgesehenen Zweck genutzt werden, wenn der Verfasser mit der weiteren Bearbeitung, zum Beispiel in Form einer Bauvoranfrage, beauftragt ist. Der Auslober beabsichtigt, auf Basis eines der prämierten Entwürfe, einen oder mehrere Preisträger mit der Stellung einer Bauvoranfrage zu beauftragen, sobald ein konkretes Grundstück vorliegt. Dafür wird eine pauschale zusätzliche Honorierung in Höhe von 10.000 € netto zusätzlich zum Preisgeld fällig. Mit Abgabe ihrer Entwürfe bieten die Entwurfsverfasser diese Leistung mit an. Das Angebot gilt für eine Bauvoranfrage, für die in wesentlichen Teilen die prämierte Wettbewerbsarbeit Grundlage ist. Anpassungen, die vom Auftraggeber gewünscht werden, die über geringfügige Änderungen hinausgehen, werden zu einem Tagessatz vergütet, der mit Abgabe der Wettbewerbsbeiträge mit anzubieten ist.  Für die Beauftragung der Planungsleistungen zum Zweck der Realisierung eines Typenhochhauses wird ein gesondertes (gegebenenfalls mehrere) Vergabeverfahren durchgeführt, für das bei Überschreiten der Schwellenwerte die Vergabeordnung für öffentliche Aufträge (VgV) anzuwenden ist. Ansonsten verbleiben alle Rechte nach dem Urheberrechtsgesetz bei den Verfassern. Die mit Preisen ausgezeichneten Arbeiten und Anerkennungen werden Eigentum des Auslobers. Urheberrechtlich und wettbewerbsrechtlich geschützte Teillösungen von Wettbewerbsteilnehmern, die bei der Auftragserteilung nicht berücksichtigt worden sind, dürfen nur gegen eine angemessene Vergütung genutzt werden.

7. Bietererklärungen

Mit der Einreichung der Bewerbung verpflichten sich die Teilnehmer, folgende Erklärungen gegenüber dem Auslober abzugeben, sofern sie zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert werden. Der Bewerbung im Teilnahmewettbewerb müssen diese Erklärungen noch nicht beigefügt werden.

Musterformulare sind unter www.howoge.de/unternehmen/ausschreibungen/formulare zum Download zu finden:

  • Bietererklärung gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz
  • Erklärung zu § 9 Bln. Vergabegesetz, § 13 Landesgleichstellungsgesetz, § 1 Abs. 2 Frauenförderverordnung
  • Erklärung zu Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB, § 19 MiLog
  • Angebot auf den Abschluss eines Integritätsvertrags mit Annahmeerklärung für alle Geschäftspartner

8. Fachpreisrichter und Stellvertreter

Patrick Gmür (Architekt, Zürich)

Prof. Annet-Maud Joppien, (Architektin, Frankfurt am Main)

Karan A. Djalaei (Architekt, Düsseldorf, angefragt)

Prof. Ulrich Knaack (Architekt angefragt)

Claudia Meixner (Architektin, Frankfurt am Main, angefragt)

9. Sachpreisrichter

Stefanie Frensch, Geschäftsführerin Howoge, Berlin

N.N., Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin

10. Termine

24.11.2016  Bekanntmachung des Teilnahmewettbewerbs/Start Registrierung

06.12.2016  12.00 Uhr Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge

09.12.2016  Auswahl der Teilnehmer am Ideenwettbewerb

vorrausichtlich:

14.12.2016  Ausgabe der Auslobungsunterlagen/Start des Ideenwettbewerbs

06.01.2017  Einsendeschluss schriftliche Rückfragen

13.01.2017  Beantwortung schriftliche Rückfragen

15.02.2017  Abgabe der Wettbewerbsbeiträge

28.02.2017  Preisgerichtssitzung

11. Wettbewerbsbetreuung

a:dks mainz berlin, Helmholtzstraße 42, D-10587 Berlin

Impressum
Registrierung
✗ Registrierung nicht mehr möglich!

Der für die Registrierung vorgesehene Zeitraum endete am 06.12.2016 12:00 Uhr.